Hallo, willkommen bei SkiingMag! Bitte verwende die Links um zu einer bestimmten Kategorie zu wechseln.

Menü Suche Content Andere Mpora Sites

Resort Guide – Warth-Schröcken (A)

16:07 24th January 2011 by Teddy Berr
Share:

Karte vergrößern

Die Arlberg-Region ist weltbekannt für ihre fetten Dumps und ihr perfektes Freeride-Gelände. Nur wenige wissen jedoch, dass zu diesem Hot Spot auch die Orte am Hochtannbergpass zählen, die an Schnee und Terrain keineswegs hinter den berühmten Nachbarn zurückstehen – und das ohne den gewohnten Hustle um die begehrten First Tracks! Genau aus diesen Gründen lädt die skiing Crew im kommenden Winter schon zum vierten Mal zur „Ride with the Pros“-Leserreise nach Warth-Schröcken ein. Die Trasse über den Hochtannbergpass ist im Vergleich zur mehrspurigen Arlberg-Schnellstraße recht abgele- gen, und da die Strecke Lech-Warth wegen Lawinenge- fahr zwischen Dezember und April gesperrt bleibt, ist die Ortsgemeinschaft Warth-Schröcken im Winter ver- hältnismäßig ruhig. Weniger beschaulich sieht es dage- gen mit den Schneewolken aus, die aus Westen und Norden beinahe ungehindert bis zum Arlberg ziehen und sich brav im Skigebiet rund um das Karhorn stauen und dort ihre weiße Pracht ausschütten. Die Vorzüge des Skigebiets von Warth-Schröcken enden aber kei- nesfalls allein bei der Schneesicherheit, denn auch das Gelände an den Nordflanken des dominierenden Karhorns ist wie für Freerider geschaffen. Weite, offene Schneefelder, steile Flanken, Kuppen, Mulden und jede Menge Cliffs – klassisches Arlberg-Gelände eben! Das Skigebiet zieht sich dabei wie um einen großen Kegel herum und reicht von 1.500 Meter Höhe in Warth bis auf 2.050 Meter Höhe am Saloberkopf. Zwi- schen den modernen Sesselbahnen eröffnet sich daher mehr freies Gelände, als es auf den ersten Blick er- scheint. Eine kleine Querung über die nächste Kuppe und schon liegt ein unverspurter Hang vor der Pow- der-Nase. Allerdings sollte man nicht blindlings über jede Kante fahren, denn vor allem in den nordseitigen Hängen direkt oberhalb der Passhöhe ziehen sich ei- nige Cliff-Bänder dahin, die an einigen Stellen selbst für Jamie Pierre eine Herausforderung darstellen wür- den. Für Normalsterbliche endet die Powder Line dann schnell in einer Sackgasse. Wer jedoch weiß, wohin er will, der hat hier einen Spielplatz gefunden, der selbst nach einer Woche nicht langweilig wird. Wir sprechen da aus Erfahrung! Wer die Sahne-Spots sofort finden will, ist am besten mit den Locals der Skischulen unterwegs. Nicht ver- wunderlich ist, dass hier alle richtig gute Freerider sind, die bei den Hike & Ride Touren ihr gesamtes Insi- der-Wissen in die Waagschale werfen. Mit dem LVS- Übungsfeld und mehreren SAAC Camps pro Jahr engagiert sich das Gebiet schon seit Jahren aktiv für die Freeride-Szene und das Thema Sicherheit abseits der Pisten. Neuschnee-Massen sind wie so oft des einen Freud, des anderen Leid. Mit den Shapern des Saloberpark mag sicher keiner tauschen, denn wer so oft wie diese Jungs seine Obstacles aus einem halben Meter Pow befreien muss, ist wirklich nicht zu beneiden. Diese aufwändige Pflege ist auch der Grund, wieso in Warth Schröcken nur kleinere Obstacles aufgestellt sind, die weniger kompliziert zu warten sind wie übertrieben fette Pro-Teile. Einsteiger und Fortgeschrittene finden dennoch ausreichend Material, um ihre Freestyle-Ge- lüste zu befriedigen. Der Saloberpark estreckt sich direkt unter der Vierer-Sesselbahn „Sonnencruiser“. Unterteilt in verschiedene Sektionen verläuft er parallel zu den beiden blauen Pisten 4 und 9. Durch diese An- ordnung erwartet euch Jib-Vergnügen vom Ausstieg bis fast zum Einstieg des Lifts. Verschiedene Kicker werden dem Gelände angepasst, die mit steigender Schnee- menge wachsen. Zur Regeneration der geschundenen Knochen erwartet euch eine rustikale Chill-Area, in der ihr zu gediegenem Sound relaxen könnt und euch mit leckeren Snacks stärken könnt.